Das Krankheitskonzept​

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Die Psy­cho­the­ra­pie als Leis­tung setzt im deut­schen Gesund­heits­sys­tem (soweit es die Kran­ken­kas­sen angeht) die Dia­gno­se einer psy­chi­schen Kri­se oder Erkran­kung vor­aus sowie eine Indi­ka­ti­on, also eine Behand­lungs­emp­feh­lung, die sich aus die­ser Dia­gno­se ergibt. Die Dia­gno­se ergibt sich wie­der­um durch das Zutref­fen einer bestimm­ten Anzahl von Kri­te­ri­en (Sym­pto­men). Hier kommt das Krank­heits­kon­zept zum Einsatz:

Unser Gesund­heits­sys­tem benö­tigt den Krank­heits­be­griff zur Ver­ein­fa­chung und Ver­ein­heit­li­chung der Kom­mu­ni­ka­ti­on und dient damit der Sicher­stel­lung der Qua­li­tät medi­zi­ni­scher und psy­cho­the­ra­peu­ti­scher Behand­lun­gen. Durch die Zutei­lung einer ein­heit­li­chen Dia­gno­se soll außer­dem eine mög­lichst fai­re Rege­lung der Kos­ten­über­nah­me von Behand­lun­gen durch die Kran­ken­kas­sen geschaf­fen wer­den (Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit). Aus der Per­spek­ti­ve sozia­ler Gerech­tig­keit und des sozia­len Rechts macht das Krank­heits­kon­zept daher durch­aus Sinn. Im All­tags­ge­brauch führt das Krank­heits­kon­zept dage­gen oft zu uner­wünsch­ten Effek­ten wie Ver­sim­pe­lung, Dra­ma­ti­sie­rung und Stig­ma­ti­sie­rung. Es schürt Ängs­te und Miss­ver­ständ­nis­se und fokus­siert meist nur auf einen ein­zi­gen Begriff (z.B. Depres­si­on), wel­cher aller­dings nicht den Anspruch erhe­ben kann, Ihre ganz indi­vi­du­el­le gegen­wär­ti­ge Lebens­si­tua­ti­on aus­rei­chend zu beschreiben.

In mei­ner Pra­xis für Psy­cho­the­ra­pie und Coa­ching in Mün­chen und wäh­rend Ihrer Behand­lung möch­te ich daher wei­test­ge­hend Abstand von Dia­gno­sen neh­men und sie statt­des­sen am gegen­wär­ti­gen Punkt Ihrer indi­vi­du­el­len Ent­wick­lung und Lebens­si­tua­ti­on unterstützen.

Sym­pto­me sind Aus­druck unse­rer aktu­el­len (und ver­gan­ge­nen) Lebens­si­tua­ti­on und immer im Zusam­men­hang mit unse­ren Lebens­um­stän­den (Umwelt), unse­rer Per­sön­lich­keit (Psy­che) und unse­rem Kör­per (Bio­lo­gie) zu ver­ste­hen. Außer­dem spie­len unse­re Erfah­run­gen (Lern­ge­schich­te) eine fun­da­men­ta­le Rol­le, denn sie prä­gen unser Ver­hal­ten langfristig.

Beim Erhalt und der Ent­ste­hung Ihres psy­chi­schen Wohl­be­fin­dens, aber auch bei der lang­fris­ti­gen Ver­bes­se­rung Ihrer Wider­stands­fä­hig­keit (Resi­li­enz) spielt der Krank­heits­be­griff kei­ne Rol­le und soll es des­halb auch wäh­rend Ihrer Behand­lung nicht.

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