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Emotionally Focused Therapy (EFT) for couples and close relationships

Das Leben ist unvorhersehbar! Kein Wunder, dass wir uns beieinander sicher fühlen möchten. 

Irgendwann streitet man nicht mehr richtig. Man streitet nur noch.

Immer dasselbe Muster, immer dieselben Worte, und das Gefühl, dass man sich trotz allem nicht wirklich erreicht, sich im Kreis dreht. Das kann einem irgendwann alle Kraft rauben und den Glauben daran, dass es wieder besser werden kann. Doch auch wenn sich Hoffnungslosigkeit einstellt, ist diese Negativ-Spirale kein Zeichen, dass die Liebe weg ist, und sicher kein Grund, aufzugeben.

Die Emotionsfokussierte Therapie (EFT) für Paare und enge Beziehungen hilft zu erkennen, wie dieser Kreislauf entsteht, was ihn antreibt – und wie man ihn durchbricht.

Die Suche nach Bindung liegt in unserer DNA 

Sehnsucht nach Nähe und Angst vor Verlust der engen Bezugsperson sind keine Fehler im System, sie sind biologisch verankert und zeigen uns, so komisch das klingt, dass wir der „Spezies Mensch” angehören, wie Dr. Sue Johnson, die Begründerin der EFT, es treffend beschreibt. Unser Nervensystem ist von Geburt an darauf eingestellt, sichere Bindung zu suchen. Wenn diese fehlt oder durch negative Erfahrung erschüttert wird, reagieren wir mit dem, was die Bindungsforschung „Trennungsschmerz“ nennt.

Ein Tanz zwischen Nähe und Distanz

In engen Beziehungen äußert sich dieser Schmerz oft in zwei Formen, die sich gegenseitig verstärken: die eine Person protestiert laut, greift, insistiert, die andere zieht sich zurück, wird stumm, ist nicht mehr greifbar. Bemerken Sie den Teufelskreis? Beide Reaktionen sind verständlich – und beide machen die Situation schlimmer. Erschöpfung und Entfremdung nehmen zu, wo doch eigentlich bei beiden der Wunsch nach einem sicheren Hafen den Kreislauf immer wieder von neuem entfacht.

Was Emotionsfokussierte Therapie (EFT) für Paare und enge Beziehungen leistet 

Die Emotionsfokussierte Therapie (EFT) gehört zu den am besten erforschten Ansätzen in der Paartherapie weltweit und ist die einzige Methode, die konsequent auf der Bindungswissenschaft aufbaut. Sie behandelt nicht die Symptome, sondern die Ursache von Beziehungskrisen.

Der Fokus liegt nicht auf dem Konflikt – sondern auf den Emotionen darunter.

Das Schweigen beim Abendessen, der Kommentar, der zu viel war, das Gespräch, das nie stattgefunden hat – das sind selten die eigentlichen Themen, auch wenn sie immer wieder als Auslöser dienen. Es geht um das emotionale Erfahren von Sicherheit, damit diese Wunden heilen können.

Die Emotionsfokussierte Therapie (EFT) hilft:

  • die Negativ-Spirale zu erkennen

  • die darunter liegenden Bindungsbedürfnisse und ‑ängste zu verstehen

  • Raum für neue, emotionale Begegnungsmomente zu schaffen. Momente, in denen echte Verbindung entsteht

Was die Emotionsfokussierte Therapie (EFT) von anderen Ansätzen unterscheidet 

Viele Paartherapien setzen auf Kommunikations-Training oder Problemlösungs-Strategien. Kurz, sie gehen das Thema auf der kognitiven Ebene an. Das hilft jedoch meist nicht, Verletzungen zu reparieren und Sicherheit auf der biologischen, emotionalen Ebene wiederherzustellen.

EFT geht hier anders vor: Nicht neue Techniken, sondern eine neue emotionale Erfahrung, die körperlich spürbar wird und nachhaltig integriert werden kann, löst die Beziehungskrise auf, schafft neue Bindung. Das Ziel ist der sichere Hafen im anderen, kein Verschmelzen, keine Abhängigkeit, sondern ein echter Rückhalt, der beiden erlaubt, in der Beziehung auch individuell zu wachsen.

Die Abwärts-Spirale in eine Aufwärtsspirale verwandeln

Krisen in Partnerschaften und engen Beziehungen sind nicht Zeichen eines Scheiterns, sondern oft Ursache instinktiver Reaktionen auf unerfüllte Bindungsbedürfnisse. Die Emotionsfokussierte Therapie (EFT) bietet die Möglichkeit, diese Muster zu durchbrechen, jedoch nicht durch Willensanstrengung oder sachliches Herangehen, sondern durch das Erleben von tiefem, emotionalem, gegenseitigen Verstehen.

EFT ist für Alle

Die Emotionsfokussierte Therapie (EFT) wird übrigens in vielen unterschiedlichen Settings und Zielgruppen erforscht und angewendet, nicht nur bei heterosexuellen, weißen, christlichen Cis-Paaren, so z.B. auch bei queeren (LGBTQIA+) Paaren, unterschiedlichen Religions-Zugehörigkeiten, bei Familien und Singles. Die Praxis für Psychotherapie München und Coaching und ich ganz persönlich lade herzlich und explizit alle Menschen mit Beziehungs-Themen wie oben genannt (z.B. Negativspirale, Entfremdung, Erschöpfung) und dem Wunsch nach einer emotions- und erlebensbasierten Intervention zu einem Erstgespräch ein.

hallo at praxisleibrecht dot de 

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Bitte beachten: Meine Praxis arbeitet nach dem Bestellprinzip. Daher gilt: Bei Absagen später als 72 Stunden oder Nicht Erscheinen wird Ihnen ein Teil der Leistung in Rechnung gestellt. Das Ausfallhonorar wird von den Krankenkassen grundsätzlich nicht erstattet.

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